Die besten Campingplätze Europas: Tessiner Campofelice überzeugt (2026)

Die Camping-Euphorie: Warum uns die Adria und die Alpen so magisch anziehen

Man spürt es förmlich in der Luft, wenn die Tage länger werden und die ersten Sonnenstrahlen wärmer werden: Die Campingsaison steht vor der Tür. Doch es ist mehr als nur ein saisonales Phänomen; Camping erlebt einen regelrechten Boom. Persönlich finde ich es faszinierend zu beobachten, wie diese vermeintlich einfache Urlaubsform eine solche Renaissance erlebt. Es ist, als ob wir uns auf der Suche nach etwas Ursprünglichem besinnen, nach einer Auszeit, die uns wieder näher an die Natur bringt. Aber wohin zieht es uns eigentlich, wenn wir dieses Freiheitsgefühl suchen? Eine aktuelle Auswertung deutscher Camper gibt Aufschluss und offenbart überraschende, aber auch vertraute Sehnsuchtsorte.

Kroatien und Italien: Die unangefochtenen Favoriten

Was diese Auswertung, die die meistgesuchten Campingplätze auf einem großen deutschen Portal beleuchtet, besonders interessant macht, ist die klare Dominanz von Kroatien und Italien. Mit 29 Top-Plätzen in Kroatien und 27 in Italien wird deutlich, dass die Adria und die italienische Lebensart für Camper eine unwiderstehliche Anziehungskraft besitzen. Aus meiner Sicht ist das kein Zufall. Diese Regionen bieten eine perfekte Symbiose aus wunderschönen Küsten, kristallklarem Wasser und einer reichen Kultur. Wenn man sich vorstellt, am Morgen aufzuwachen und den Duft von Pinien und Meerwasser in der Nase zu haben, während man auf die azurblaue Adria blickt, versteht man sofort, warum diese Orte so begehrt sind. Was viele vielleicht unterschätzen, ist die Vielfalt, die diese Länder bieten. Es ist nicht nur Strand und Sonne; es sind auch charmante Städtchen, kulinarische Genüsse und eine Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht.

Besonders hervorzuheben ist das Marina di Venezia Camping Village in Italien, das sich auf Rang 3 der begehrtesten Plätze positioniert. Die Nähe zu Venedig ist hier zweifellos ein riesiger Pluspunkt. Man kann sich vorstellen, wie Familien nach einem Tag am Strand einfach ins Schiff steigen und die Magie der Lagunenstadt erleben. Das ist für mich die Quintessenz eines gelungenen Urlaubs: die perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer, aus Natur und Kultur. Ähnlich verhält es sich mit dem Valamar Camping Resort Lanterna in Kroatien auf Rang 4. Die Adriaküste ist hier nicht nur ein Ort zum Baden, sondern ein Tor zu einer Region voller Geschichte und malerischer Ausblicke. Man fragt sich unweigerlich, welche Geschichten diese alten Steine wohl erzählen könnten, wenn man ihnen nur zuhören würde.

Die Schweiz: Mehr als nur Berge

Aber es ist nicht nur das südliche Flair, das die Camper begeistert. Die Schweiz, oft als Land der Berge wahrgenommen, zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite. Dass das Campofelice Camping Village am Lago Maggiore auf Rang 9 der Top-10 landet, ist für mich ein Beweis dafür, dass die Schweiz weit mehr zu bieten hat als nur alpine Gipfel. Mit 400.000 Übernachtungen ist es der größte Campingplatz des Landes, und das will etwas heißen. Persönlich finde ich es spannend, dass gerade deutsche und niederländische Camper diesen Ort so schätzen. Es deutet auf eine Sehnsucht nach einer gewissen Ordnung und Sauberkeit hin, kombiniert mit einer atemberaubenden Naturkulisse. Der Lago Maggiore bietet eine fast mediterrane Atmosphäre, die man vielleicht nicht sofort mit der Schweiz assoziieren würde. Es ist diese unerwartete Kombination, die diesen Platz so attraktiv macht.

Wenn man darüber nachdenkt, was Camping für uns bedeutet, dann geht es oft um die Flucht aus dem Alltag, um das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen diesen Weg wählen, spricht Bände über unsere Bedürfnisse in einer immer komplexer werdenden Welt. Es ist eine Rückbesinnung auf das Wesentliche, auf das Zusammensein mit Familie und Freunden inmitten der Natur. Doch diese steigende Beliebtheit hat auch ihren Preis, wie die Auswertung andeutet. Camping wird teurer. Das ist eine Entwicklung, die man im Auge behalten muss, denn sie könnte die Zugänglichkeit dieser Urlaubsform für manche einschränken. Dennoch, die Aussicht auf Schnäppchen in der Nebensaison oder in weniger überlaufenen Regionen bleibt eine Verlockung, die viele nicht widerstehen können. Es ist ein ständiges Abwägen zwischen dem Wunsch nach dem perfekten Ort und der Realität des Budgets. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir gerade in den weniger bekannten Ecken Europas die wahren Camping-Juwelen, die uns noch unberührte Erlebnisse bescheren.

Die besten Campingplätze Europas: Tessiner Campofelice überzeugt (2026)

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Author: Fredrick Kertzmann

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